Europa in der neuen Weltordnung: Was muss geschehen, um den Stresstest zu bestehen?

Die Rückkehr globaler Machtpolitik stellt Europa vor massive Herausforderungen und schafft neue Realitäten. Der russische Krieg in der Ukraine erschüttert die europäische Sicherheitsarchitektur, während die Folgen der Eskalation im Nahen Osten noch gar nicht absehbar sind. Hybride Angriffe und Desinformation treffen nicht nur kritische Infrastruktur, sondern zielen ins Herz des europäischen Gesellschaftsmodells. Die transatlantische Partnerschaft steht auf brüchigem Fundament, wenn das Verständnis für demokratische Werte, Multilateralismus und fairen Wettbewerb immer stärker divergiert und Abhängigkeiten deutlich macht. Auch im Inneren ist die Europäische Union unter Druck, ihr Versprechen eines Europas ohne Grenzen, geprägt von Wohlstand, sozialem Ausgleich und Rechtsstaatlichkeit einzulösen und die Integration voranzubringen.
Wie kann die Europäische Union diese Belastungsprobe meistern? Hat die europäische Politik den Mut, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen? Und was wären die wichtigsten Schritte, die zu setzen wären, um sich als selbstbewusster Akteur zu positionieren und Demokratieverdrossenheit und Europaskepsis entgegenzuwirken?
Über diese und weitere Fragen diskutiert der Europa Club Wien mit.
Panel:
Reinhold Lopatka | Mitglied des Europäischen Parlaments & Delegationsleiter, ÖVP
Evelyn Regner | Mitglied des Europäischen Parlaments, SPÖ
Dominik Oberhofer | Nationalratsabgeordneter & Europasprecher, NEOS
Harald Vilimsky | Mitglied des Europäischen Parlaments & Delegationsleiter, FPÖ (angefragt)
Vertreter:in der Grünen | (angefragt)
Moderation:
Paul Schmidt | Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
Datum: Freitag, 13. März 2026
Zeit: 12:30 - 14:00 Uhr (Einlass: 12:00 Uhr)
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter folgendem Link.